Handballtraining Handballübungen


20. Februar 2024

Übungen für die Position Rechtsaußen

Kategorie: Außenspieler – Autor: KaiDittrich – 10:13

Ziel der Übung:

  • Wurftraining
  • Zusammenspiel mit Kreis
  • Entscheidungstraining

In einem weiteren Teil der positionsspezifischen Übungen geht es nun wieder auf die Außenposition. Die Übungen hier haben ihre Aufstellung auf Rechts Außen, sind aber natürlich für Links Außen adaptierbar. Die ersten Teile der Reihe lassen sich hier finden: Übungen für Außenspieler Teil 1 sowie Übungen für Rückraumspieler Teil 1, Übungen für Rückraumspieler Teil 2 und Übungen für Rückraumspieler Teil 3.

Übung 1:

Aufstellung:

Im Angriff werden Rechtsaußen, Rückraum Rechts und Links Außen besetzt. Ein Torwart steht im Tor. Die Bälle sind auf Rückraum Rechts.

Ablauf:

RR stößt an und passt den Ball auf RA (1). RA setzt zum Wurf an (2), passt den Ball aber auf die gegenüber liegende Seite zu LA (3). Im Anschluss läuft RA über die Position Rückraum Mitte (4). Währen dessen passt LA den Ball zu RR (5). RR passt den Ball zu LA (6), LA schließt mit Torwurf ab.

Coaching-Tipps:

Im Spiel kann es notwendig sein, dass ein Außenspieler einen Wurf mit kleinem Winkel annimmt und während des Abschlusses bemerkt, dass der Torwart eine sehr gute Position besitzt. Eine Option wäre dann, den Ball zum möglicherweise freien LA zu passen, so dass dieser mit Torwurf abschließen kann. Dies soll hier trainiert werden, zusammen mit dem Abschluss beim Tempogegenstoß.

Der Trainer kann den Wurfwinkel des RA bestimmen. Gleichzeitig muss der Torwart, obwohl er weiß, dass der Pass erfolgt, spielnah agieren. Die Fahne auf Rückraum Mitte für den Umlauf von LA kann vom Trainer beliebig weit nach hinten gesetzt werden.

Alternativen zum normalen Pass von RA zu dem sich im Lauf befindlichen LA sind bewusst ungenaue Pässe in einen vorbestimmten Raum, wie z.B. den Ball rollen oder tippen, so dass LA seinen Lauf kurz unterbrechen muss um den Ball aufzunehmen.

Eine Erweiterung könnte u.a. ein Abwehrspieler sein, der den Tempogegenstoß unterbrechen soll.

Übung 2:

Aufstellung:

Im Angriff sind die Positionen Rückraum Mitte, Rückraum Rechts, Rechtsaußen und Kreis besetzt. In der Abwehr stehen Spieler auf den Positionen IR, IL, HL und AL. Ein Torwart steht im Tor. Die Bälle befinden sich auf RR.

Ablauf:

Vor dem hier beginnenden Ablauf wird der Ball im Angriff durchgespielt bis dieser wieder auf RR ist. Wenn RR den Ball erhält, startet RM zur Kreuzung mit RA (1). RR passt den Ball zu RM (2), dieser stößt in Richtung HL. RA kommt zur Kreuzung (3), RR gleicht auf RM aus (3). RM spielt den Ball zu RA (4) und gleicht auf die Position Rechtsaußen aus. KM, der während der Kreuzung zwischen IL und HL stand, Außenseite IL, wechselt bei Ballbesitz RA zur Innenseite HL.

RA ist nach Annahme des Balls auf Höhe IL und hat nun abhängig vom Abwehrverhalten unterschiedliche Optionen:

  1. IL tritt RA entgegen, KM hält die Sperre gegen HL. Es besteht die Möglichkeit eines Anspiels an den Kreis.
  2. IL ist zu passiv, es gibt die Möglichkeit für RA zum Torwurf.
  3. RA stößt in die Lücke zwischen IL und IR um IR zu binden und durch paralleles Stoßen eine Überzahl auf der linken Seite zu schaffen.
  4. RA stößt in die Gegenrichtung, zurück auf HL. Durch eine Wechselsperre von KM zurück zur Außenseite IL gibt es möglicherweise die Anspielmöglichkeit an den Kreis, die Option eines 1:1 gegen HL oder eines Anspiels auf RM um noch einmal Druck aufzubauen.

Coaching-Tipps:

Ausgangspunkt ist das Kreuzen von RM mit RA. Dabei soll RM den Abwehrspieler HL binden, so dass dieser nach dem Abspiel auf RA zunächst keinen Zugriff auf diesen erhält. RA kommt nach Ballbesitz über die Mitte und stößt auf IL.

Im Training ist zunächst auf eine korrekte Kreuzbewegung zu achten. Der Kreisspieler muss im richtigen Moment die Wechselsperren setzen, so dass er die Position eingenommen hat, wenn RA die Stoßbewegung vollzieht.

Die vier Optionen von RA sollten spielnah von der Abwehr gestellt werden, so dass RA die Entscheidung treffen muss, wie weitergespielt wird.

von Jens R.

30. Januar 2024

Übungen für den Rückraum – Teil 3

Kategorie: Rückraumspieler – Autor: KaiDittrich – 17:57

Ziel der Übung:

  • Wurftraining
  • Passspiel
  • Zusammenspiel mit Kreisläufer
  • Zusammenspiel mit Außen
  • Entscheidungstraining

Im dritten Teil der Übungen für die Rückraumspieler setzt sich die Reihe mit Wurf- und Entscheidungstraining fort. Die ersten Teile der Reihe lassen sich hier finden: lassen sich hier finden: Übungen für Rückraumspieler Teil 1, Übungen für Rückraumspieler Teil 2 und Übungen für Außenspieler.

Alle in Teil 3 gezeigten Übungen haben ihren Aufstellungsstart auf der Position Rückraum Rechts, sind aber in ebenso für alle anderen Rückraum-Positionen anwendbar.

Übung 1:

Aufstellung:

Die Position Rückraum Rechts wird besetzt, ein Anspieler auf Links Außen, ein Anspieler auf Rechts Außen, ein Anspieler im Bereich von 9m und ein Abwehrspieler auf Hinten Mitte. Ein Torwart ist im Tor. Die Bälle liegen bei Rückraum Rechts. Die aufgestellten Fahnen markieren für den Abwehrspieler den Aktionsraum und für die Angreifer die Laufwege.

Ablauf:

RR passt zu RA (1) und startet in Richtung der Fahne vor ihm (2). RR erhält den Ball von RA zurück (4), macht eine Täuschung vor der Fahnenstange und spielt den langen Pass auf LA (4). Im Anschluss daran läuft RR um die Fahne auf der Mitte (5) erhält den Ball von LA zurück (6) und startet die Aktion gegen den Abwehrspieler.

Coaching-Tipps:

Alle Aktionen sind im Wettkampftempo auszuführen. Der Trainer gibt die erste Aktion vor der Fahnenstange vor, z.B. Körpertäuschung zur oder gegen die Hand, Lauftäuschung etc. Abhängig davon ergibt sich der Ablauf des Passes zu LA, falls z.B. ein Rechtshänder nach innen durchbricht, ist dies ein schwieriger Pass für ihn, als wenn er nach außen vorbei geht. Der Trainer muss dies hier je nach Leistungsstand steuern, damit die Pässe auf LA präzise ankommen und die Übung nicht unterbrochen wird. Als Erweiterung ist anstatt einer Fahnenstange ein weiterer Abwehrspieler möglich. Ebenso auf AR, um den Schwierigkeitsgrad weiter zu erhöhen.

Ebenso kann der Trainer für RR nach Erhalt des Balles von LA unterschiedliche Aufgaben stellen: Torwurf mit oder ohne Vorgaben z.B. der Wurfart gegen den Abwehrspieler oder auch ein 1:1 (evtl. mit Anspielstation). Aufbauend aus den voran gegangenen Übungen aus dieser Serie, können auch Kommandos vereinbart werden, die RR erst unmittelbar nach Erhalt des Balles von LA vom Trainer zu hören bekommt und somit direkt darauf reagieren muss (z.B. 1 = Wurf, 2 = 1:1 etc.)

Die Übung kann für den Rückraumspieler auch als Kontinuum genutzt werden, so dass er diesen Ablauf z.B. fünf Mal hintereinander macht, mit jeweils anderen Aufgabenstellungen.

Übung 2:

Aufstellung:

Die Fahnenstangen bleiben zur Übung 1 an der gleichen Stelle. Im Angriff ist aber nur RR besetzt und ein Kreisspieler am Kreis. In der Abwehr stehen zwei Abwehrspieler auf Hinten Mitte, ein Torwart ist im Tor. Eine Anspielstation bei HR auf 9m, die Bälle sind bei Rückraum Rechts.

Ablauf:

RR spielt den Ball zur Anspielstation auf HR bei 9m (1) und startet ohne Ball in Richtung Fahnenstange (2). Diese wird berührt und im Anschluss daran um die zweite Fahnenstange herumgelaufen (3). RR erhält den Ball vom Anspieler (4) und startet die Aktion (5)

Coaching-Tipps:

Auch bei dieser Übung, die im Wettkampftempo ausgeführt wird, soll es für RR wieder verschiedene Möglichkeiten geben, einen Torabschluss zu erzielen. Diese werden vom Trainer vorgegeben, entweder vor Beginn der Übung oder nach Erhalt des Balles (siehe oben).

Im Fokus steht das Zusammenspiel mit dem Kreisspieler, die Abwehrspieler bestimmen aber maßgeblich die Aktion des RR. Bleiben die Abwehrspieler passiv, muss RR werfen. Tritt einer der beiden Abwehrspieler auf RR hinaus, geht es ins 1:1 und/oder ins Zusammenspiel mit dem Kreisspieler (z.B. Sperre absetzen am herausgetretenen Abwehrspieler oder das zeitlich richtige Absetzen in den frei gewordenen Raum hinter den nach vorne agierenden Abwehrspieler). Denkbar auch, dass beide Abwehrspieler auf RR hinaustreten und er es schaffen muss, den Ball an den Kreis zu spielen.

Übung 3:

Aufstellung:

Rückraum Rechts ist besetzt und Rechts Außen. Drei Spieler – IL, HL und AL – stellen die Abwehr. Eine Ballkiste mit Bällen steht auf RR, ein Torwart ist im Tor. Es wird in dieser Übung mit einem Freiwurf auf Rückraum Rechts begonnen. Dazu stehen zwei weitere Angreifer – LA und KM – an der Freiwurflinie. KM hat den Ball. Die Fahnenstange begrenzt das Spielfeld.

Ablauf:

KM spielt den Ball zu RR (1), im Anschluss daran setzen sich LA in die Abwehr zwischen die Positionen 4 und 5 an der Außenseite von 4 (IL) und KM zwischen die Positionen 5 und 6 an die Innenseite von 6 (AL) ab (2). RR verzögert einen kurzen Moment und zieht dann mit dem Ball nach innen auf IL (3). Danach spielt RR einen Pass zu RA (4), der diesen bereits in der Bewegung nach innen, zwischen die Abwehrspieler HL und AL, annimmt (5). Es entsteht ein freies Spiel im 4:3.

Coaching-Tipps:

Bei dieser Auftakthandlung nach einem Freiwurf kommt es vor allem auf das Timing von LA und KM an. Sie müssen es schaffen, schnell in ihre Positionen zu kommen und die Gegenspieler zu sperren. Eine erste Option bestünde bei optimalem Ablauf bereits bei Ballbesitz von RR, falls es ihm gelingt, IL zu binden und LA, als Kreisspieler, sich aus seiner Sperre bei IL an der Außenseite hin zu einer Sperre bei HR an der Innenseite zu lösen (Wechselsperre). Somit wäre LA eine erste Anspielstation. Sollte sich IL zu sehr mit LA beschäftigen, wäre auch der direkte Torwurf seitens RR möglich.

Die weitere Option ist dann der Pass auf RA. Hierzu muss KM seine Sperrposition eingenommen haben, so dass RA in einem Bogen nach innen auf HL Druck ausüben kann. Es ergibt sich ein erstes 2:2. Sollte kein Anspiel möglich sein, RA hat aber HL gebunden, ergibt sich erneut die Situation für RR wie direkt nach dem Beginn des Freiwurfes und der Wechselsperre von LA.

Ein Anspieler kann auf RM oder RL positioniert werden, so dass, sollte im ersten Versuch kein Torabschluss zu Stande kommen, ein 4:3 ausgespielt werden kann.

von Jens R.

10. Januar 2024

Übungen für den Rückraum – Teil 2

Kategorie: Rückraumspieler – Autor: KaiDittrich – 09:42

Ziel der Übung:

  • Wurf- und Techniktraining (Übung 1)
  • Zusammenspiel mit Kreisläufer (Übung 2)
  • Entscheidungstraining (Übung 3)
  • Konditionelle Grundlagen

Im zweiten Teil der Übungen für die Rückraumspieler geht es um verschiedene Wurfvarianten, Entscheidungstraining und das Zusammenspiel mit dem Kreis. Der erste Teil und weitere Übungen lassen sich hier finden – Übungen für Rückraumspieler – ebenso wie Übungen für Außenspieler.

Übung 1:

Aufstellung:

Der hier gezeigte Aufbau soll nur beispielhaft sein, damit unterschiedliche Übungen in einem Bild präsentiert werden können. Insgesamt handelt es sich um drei verschiedene Übungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Geräte – Weichbodenmatte, Gerätekasten und Stangensystem – können auf allen drei Rückraumpositionen aufgebaut werden. Die Rückraumpositionen sind entsprechend besetzt, eine Ballkiste und eine Anspielstation vorhanden.

Ablauf:

Weichbodenmatte:

Mit der Weichbodenmatte, welche hochkant aufgestellt wird (mit einem Kasten dahinter sichern) sind die folgenden Übungen möglich:

  • Sprungwurf über die Weichbodenmatte
  • Sprungwurf an der Weichbodenmatte vorbei
  • wenn möglich (Größe): Schlagwurf oder Wurf aus dem Lauf über die Weichbodenmatte
  • Schlagwurf zur Wurfarmseite, seitlich an der Weichbodenmatte vorbei
  • Schlagwurf gegen die Wurfarmseite, seitlich an der Weichbodenmatte vorbei

Gerätekasten:

Der Gerätekasten kann für folgende Übungen dienen:

  • Schlagwurf/ Wurf aus dem Lauf rechts oder links am Kasten vorbei
  • Körpertäuschung zur oder gegen die Hand vor dem Kasten mit anschließendem Sprungwurf
  • Lauftäuschung zu einer Seite des Kastens, nach erhaltenem Anspiel Sprungwurf
  • wenn möglich (Größe): Schlagwurf durch den Kasten

Stangensystem:

Das aufgebaute Stangensystem dient zur Übung des tiefen Schlagwurfes.

Coaching-Tipps:

Grundsätzlich ist es auch möglich, alle drei Stationen gemeinsam aufbauen zu lassen und die Rückraumspieler entweder getrennt oder in einer Ballreihenfolge (z.B. ein Rückraumspieler jeweils zwei Würfe pro Station hintereinander) die Übung durchführen zu lassen. Wenn der Schwerpunkt auf der technischen Ausführung liegt, sollten die Übungen zunächst einzeln und ohne Wettbewerb ausgeführt werden.

Übung 2:

Aufstellung:

Die Rückraumspieler stellen sich auf Rückraum links auf. Eine Anspielstation. Die Bälle befinden sich in einer Ballkiste auf Rückraum links. Ein Kreisläufer zusammen mit einem Abwehrspieler beginnt auf HL, ein weiterer Abwehrspieler wartet auf HR. Ein Torwart im Tor.

Ablauf:

Übung 1:

RL spielt den Ball zur Anspielstation (1) und sprintet Richtung Fahne (2). Nachdem er den Ball zurückerhalten hat (3), macht er an der Fahne eine Körpertäuschung nach innen (4) und passt den Ball in Richtung Kreisläufer. Dieser hat sich im richtigen Moment von seinem Abwehrspieler abgesetzt, erhält den Ball (5) und schließt mit Torwurf ab (6).

Übung 2:

Nach dem Pass zum Kreisläufer läuft RL wieder auf seine Ausgangsposition zurück. KM positioniert sich nach seinem Torwurf beim Abwehrspieler HR.

RL passt wieder zum Anspieler (7) und absolviert ohne Ball Sprünge über die kleinen Kästen (8). Am Ende der Reihe läuft er um die Fahne herum, im Bogen auf den Kasten zu (9) und erhält den Ball wieder (10). RL spielt durch den Kasten den sich absetzenden KM an (11), welcher mit Torwurf abschließt (12).

Übung 3:

Erneut läuft RL auf seine Position zurück. KM und der Abwehrspieler HR positionieren sich auf HM, der Abwehrspieler HL nimmt die Position VM auf Höhe von 9m ein.

Pass von RL zum Anspieler (13). Danach ein Sprint entlang der Kästen (14) und der Bogenlauf in Richtung RM (15). RL erhält den Ball zurück (16) und setzt vor VM zum Torwurf an. Im Sprung muss RL nun die Aktion von KM beobachten und ihm im Sprung entsprechend seines Laufweges den Ball zupassen (17). KM schließt mit Torwurf ab (18).

Coaching-Tipps:

Die Übungen wurden hier als Reihenfolge dargestellt, sind aber auch alle einzeln und unabhängig voneinander durchführbar. Die Anspiele der Rückraumspieler an den Kreis und deren Zusammenspiel stehen bei dieser Übung im Vordergrund, ein mögliches Wurftraining für KM ist ein Zusatz.

Bei Übung 1 gilt es zu beachten, dass der Pass von RL gerade und präzise zu KM gespielt wird und das Timing zwischen gespieltem Pass und Absetzen des Kreisläufers immer weiter verfeinert wird. Kommt der Pass zu früh, ist KM noch nicht bereit. Bei einem zu späten Pass hat der Abwehrspieler evtl. die Möglichkeit, wieder in die Situation eingreifen zu können. RL soll hierbei unterschiedliche Passvarianten ausprobieren. Aus dem Lauf/ Schlagwurf mit direktem Augenkontakt zu KM, aber auch mit einem Sprungwurf und zunächst langem Blick auf das Tor. Da der Abwehrspieler HM in diesem Fall weiß, was kommt, muss er die Balance finden, zwischen guter Abwehrarbeit aber auch KM den nötigen Freiraum für eine gelungene Aktion lassen.

Für die Übungen 2 und 3 gelten in Bezug auf die Intensität der Abwehrspieler und die Wurf-/ Passvarianten von RL die gleichen Prinzipien.

Übung 3:

Aufstellung:

Die Grundaufstellung ist bei dieser Übung variabel. In diesem Fall kommt der Rückraum über die Mitteposition zum Torwurf. Ein KM, ein LA und ein RA sind auf ihren Positionen. Ein Torwart im Tor Der Trainer steht neben dem Tor. Als konditionelle Vorübung ist eine Stangenbahn aufgebaut. Eine Kiste mit ausreichend Bällen steht bereit.

Ablauf:

RM spielt den Ball zu KM und erhält diesen nach dem Durchlaufen der Stangenbahn auf 10m zurück. Er steigt hoch zum Torwurf. In dem Moment gibt der Trainer einen visuellen oder auditiven Hinweis auf die nun folgende Aktion. RM muss diesen während seiner Wurfaktion aufnehmen und entsprechend umsetzen.

Coaching-Tipps:

Der Trainer bestimmt hier den Schwierigkeitsgrad der Übung, welcher auf das jeweilige Leistungsniveau angepasst werden muss. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen besetzt. Es müssen vorher Signale festgelegt werden, auf die RM dann reagieren muss:

  • Ruft der Trainer z.B. „1“, darf RM selber werfen. Bei 2 geht der Pass zu LA, bei 3 zu RA und bei 4 an den Kreis.
  • Gerade Zahlen bedeuten Wurf für den RM, ungerade Zahlen einen Pass zum Mitspieler (die ungeraden 20er z.B. zu LA, die ungeraden 30er zu RA usw.)
  • Der Trainer ruft mehrere Durchgänge die Position, auf die der Ball gepasst werden soll – oder eben Wurf, für einen Torwurf von RM. Danach werden die Namen durcheinandergebracht, so dass der Ruf für Links Außen einen Pass zum Rechts Außen bedeutet, bei Rechts Außen geht der Ball an den Kreis usw.
  • Der Trainer stellt RM während des Laufes durch die Stangenbahn eine Rechenaufgabe. RM erhält den Ball von KM zurück und muss anhand des Ergebnisses entscheiden, welche Aktion folgt.
  • Bei den visuellen Zeichen kann der Trainer mit Handzeichen vor oder während des Sprungs anzeigen, in welche Ecke der Ball geworfen werden soll.
  • Ebenso kann der Trainer Farbkarten hochhalten, wo jede Farbe für eine Torecke oder aber die Entscheidung Torwurf oder Abspiel steht.

Auch hier besteht die Möglichkeit, jede der Varianten einzeln durchzuführen und sich in einem Durchgang, z.B. 10 Bälle, nur auf eine Entscheidungssituation zu konzentrieren.

von Jens R.

27. Dezember 2023

Übungen für den Rückraum – Teil 1

Kategorie: Rückraumspieler – Autor: KaiDittrich – 08:57

Ziel der Übung:

  • Wurftraining
  • Konditionelle Grundlagen

Nachdem im vorherigen Artikel Übungen für die Position Links Außen vorgestellt wurden, folgen nun in den kommenden drei Artikeln Übungen für den Rückraum. Hier auf handballtraining.de finden sich bereits einige Artikel zum Rückraumspieler, dies wird nun fortgeführt.

Übung 1:

Aufstellung:

Die Rückraumspieler positionieren sich an 9m. Sie nehmen eine Hockposition ein. Jeder Spieler hat einen Ball.

Ablauf:

Jeder Rückraumspieler absolviert die folgenden Übungen mit anschließendem Torwurf:

  • Aus der Hocke heraus in den Sprung über das Sprungbein (Rechtshänder: Linkes Bein).
  • Aus der Hocke heraus in den Sprung über das Standbein (Rechtshänder: Rechtes Bein).
  • Aus der Hocke herausspringen, auf beiden Füßen landen und sofort wieder beidbeinig abspringen.
  • Den Ball vor sich ein/zwei Meter rollen, aus der Hocke heraus aufrichten, den Ball aufnehmen und sofort abspringen (erst über das Sprungbein, beim nächsten Durchgang über das Standbein).

Coaching-Tipps:

Die Spieler sollen sich aus der Hocke kräftig abdrücken und so die größtmögliche Sprungkraft entfalten. Die jeweiligen Übungen dosiert wiederholen um Ermüdungen vorzubeugen. Auf die korrekte Ausführung der Wurfbewegung achten.

Übung 2:

Aufstellung:

Im Angriff sind Rückraum Links besetzt, RM und RR dienen als Anspielpartner. Die Bälle befinden sich auf RM. In der Abwehr sind die Positionen HR und IR besetzt. Es sind zwei Fahnenstangen in der Nähe von HR und IR und ein Hütchen in der Nähe von RL aufgebaut. Ein Torwart im Tor.

Ablauf:

RM passt zur RL (1). Während dessen startet RL im Bogenlauf zum Hütchen (1) sowie HR und IR zu den jeweiligen Fahnenstangen (1). RR passt zurück zu RM (2). Während dessen läuft RL im Bogen nach innen (2), ebenso wie HR und IR, die damit den Weg zum Tor blockieren möchten (2). RM passt zu RL (3). RL schließt, nachdem er die Lücke zwischen HR und IR gefunden hat, mit Torwurf ab.

Coaching-Tipps:

Diese Übung soll das Durchdringen des Zwischenraumes zwischen zwei Abwehrspieler simulieren. Der Trainer muss daher zu Beginn den richtigen Abstand der Fahnenstangen und des Hütchens finden. Er kann die Übung steuern, in dem der Weg der Abwehrspieler lang genug ist, um eine kleine Lücke für RL offen zu lassen.

Rückraum Links hat die Aufgabe, nach Erhalt des Balles durch die vorhandene Lücke mit einem Torwurf abzuschließen. Die Abwehrspieler möchten die Lücke schließen, haben aber die Aufgabe, RL den Durchbruch zu ermöglichen. Sie stehen in der Verantwortung, dass auf der einen Seite eine spielnahe Szene entsteht, gleichzeitig RL aber „sicher“ durchbrechen kann. RL muss spätestens nach dem Bogenlauf zum Hütchen Wettkampfgeschwindigkeit haben.

Übung 3:

Aufstellung:

Rückraum Links und Rückraum Rechts sind besetzt. Jeder Spieler hat einen Ball. Zwei Fahnenstangen auf Höhe der Rückraumspieler auf 9m.

Ablauf:

RL läuft zur Fahnenstange an (1) und einen Bogen nach innen (2) und erhält den Ball von RR (3). RL setzt zur Wurftäuschung an und passt parallel (4) zum bereits gestarteten RR (5). Dieser schließt mit Torwurf ab (6).

Nach dem Pass startet RL rückwärts in einem Bogen zur Außenseite der Fahnenstange (7) und erhält den Ball von RR (dem zweiten Spieler in der Reihe) (8) um mit Torwurf abzuschließen (9).

Im Anschluss startet RR, der gerade den zweiten Pass gespielt hat mit dem gleichen Ablauf. Er erhält den Ball von RL.

Coaching-Tipps:

Das Tempo der Ausführung entsprechend dem Leistungsstand der Mannschaft gestalten. Ziel sollte am Ende Wettkampftempo sein. Dabei ist vor allem die saubere Ausführung der Wurftäuschung zu beachten. RL hat zunächst Gesicht, Blick und Körper dem Tor zugewandt.

Erst spät ändert sich die Ausrichtung, um einen geraden Pass in den Lauf von RR zu spielen. Der sauber ausgeführte Ablauf sollte zunächst im Vordergrund stehen, um dann nach und nach die Geschwindigkeit zu steigern.

Als Erweiterung können die Fahnenstangen gegen Abwehrspieler ausgetauscht werden.

von Jens R.

14. Dezember 2023

Übungen für die Position Linksaußen

Kategorie: Individualtraining – Autor: KaiDittrich – 08:41

Ziel der Übung:

  • Wurftraining
  • Zusammenspiel mit Rückraum Links
  • Konditionelle Grundlagen
  • Wettbewerb

In einer weiteren Reihe werden in den kommenden Artikeln positionsspezifische Übungen für das Training vorgestellt. Angefangen mit der Position Links Außen. Hier auf handballtraining.de finden sich bereits einige Artikel zum Außenspieler, dies wird nun fortgeführt.

Übung 1:

Aufstellung:

Besetzt werden im Angriff LA, RL und RR. Eine Ballkiste steh bei RR. In der Abwehr stehen Abwehrspieler auf AR und im Bereich HL. Ein Torwart auf dieser Seite im Tor, ein Torwart auf der Gegenseite im Tor (nicht im Bild).

Die Übung besteht aus vier Teilen, so dass der Links Außen innerhalb kürzester Zeit nach unterschiedlichen Vorübungen vier Mal zum Abschluss kommt.

Ablauf:

Teil 1: RR spielt den Ball zu RL in den Lauf (1), dieser passt den Ball zu LA (2). LA zieht mit Ball nach innen (3) und passt zurück zu RL (4). Direkt im Anschluss läuft LA im Bogen nach Außen (5) erhält den Ball zurück von RL (6) und schließt mit dem Torwurf ab (7).

Teil 2: Unmittelbar nach dem Torwurf läuft LA an der 6m-Linie entlang bis zur Position HR, wo der Abwehrspieler steht (8) und erhält den Pass von RR als Einläufer (9). Im 1:1 setzt sich LA durch (10) und wirft auf das Tor (11).

Teil 3: Erneut sofort nach dem Torwurf läuft LA zurück auf seine Position, hier Linienaußen (12). RR passt zu RL (13). LA muss mit einer Lauftäuschung gegen den nun offensiven AR durchsetzen (14), bekommt dann den Ball von RL gepasst und schließt mit Torwurf ab (16).

Teil 4: LA startet nach dem Torwurf zum Tempogegenstoß und bekommt den Ball entweder vom Torwart, von RR oder muss sich den Ball aus der Kiste nehmen.

Coaching-Tipps:

Die Übung aus den vier Teilen lässt sich je nach Leistungsstand auch in einzelne oder mehrere Teile trennen. Die eingebrachte Aktivität der Abwehrspieler bestimmt u.a. die Intensität der Übung. Die Lauftäuschungen und auch das Einlaufen sollten in spielnahem Tempo stattfinden. Für Teil 4 ist vorher festzulegen, von wem der Ball für den LA zum Tempogegenstoß kommt. Als Alternative und kleine kognitive Übung kann aber auch ausgemacht werden, dass je nach Anzahl der Tore eine der drei Varianten vom LA gewählt werden muss.

Übung 2:

Aufstellung:

Im Angriff sind LA, RL und RM besetzt. Die Bälle befinden sich auf RL. In der Abwehr sind die drei Positionen AR, HR und IR zunächst mit Fahnenstangen besetzt.

Ablauf:

RL passt zu RM (1), dieser zurück zu RL (2). RL passt zu LA (3). LA passt zurück zu RL, der im Bogen auf IR stößt (4). LA läuft nach und im Bogen bis zu HR und bekommt den Ball von RL zurück (5). LA stößt zwischen HR und IR und schließt mit Torwurf ab.

Coaching-Tipps:

Das Tempo der Übung sollte sich langsam steigern. RL und LA müssen das richtige Timing finden, wann LA mit dem Nachlaufen beginnen soll. RL kann sowohl auf die Abwehr stoßen und dann abbrechen, aber auch eine Wurftäuschung machen und den Ball aus dem Sprung zurück zu LA spielen. Die Übung kann durch Abwehrspieler auf HR und IR erweitert werden, so dass ein 2:2 entsteht. RM kann dazu genommen werden für ein 3:3.

Eine weitere Steigerung ist die Hinzunahme eines Kreisläufers. Dieser könnte zunächst innen bei IR stehen um dann im richtigen Moment, wenn LA zum Nachlaufen ansetzt und RL den Pass zurück spielt, zur Sperre an der Außenseite von HR wechseln.

Übung 3:

Aufstellung:

LA ist besetzt. Zur Vorübung zwischen den Torwürfen sind z.B. eine Koordinationsleiter und ein Hütchen-Parcour aufgebaut. Die Bälle befinden sich beim Anspieler auf Höhe AR.

Ablauf:

LA läuft durch die Koordinationsleiter (siehe Übung) (1) und erhält den Ball vom Anspieler (2). Anschließend läuft der Spieler durch die Hütchen (seitwärts, vorwärts oder rückwärts) (3) und erhält wieder den Ball vom Anspieler zum Torwurf (2). Danach geht es wieder zur Koordinationsleiter etc.

Coaching-Tipps:

Die konditionellen Vorübungen müssen vom Trainer je nach Leistungsstand angepasst werden, damit das eigentliche Training, der Torwurf von Eckenaußen nicht darunter leidet. Der Trainer bestimmt außerdem durch die Anzahl der Durchgänge die Intensität.

Dabei soll der Anspieler neben gut gespielten Pässen vor allem auch unsaubere Pässe spielen. LA soll so in die Situation gebracht werden, dass der letzte Pass auf ihn nicht ideal zugespielt wurde, er aber trotzdem die Chance bekommt, mit einem Torwurf abzuschließen. Mögliche Varianten können sein: Pass auf Knie- oder Fußhöhe, den Ball aus dem Kreis holen, einen scharfen Aufsetzer als Pass spielen, den Ball über Kopf und zu hoch anspielen u.a.

von Jens R.

30. November 2023

Angriffskonzept: Übergang aus dem Rückraum gegen offensive Abwehr

Kategorie: Rückraumspieler – Autor: KaiDittrich – 17:32

In den vergangenen Artikeln wurden unterschiedliche Abwehrsysteme thematisiert. Zuletzt die 3:2:1 Abwehr und hier u.a. auch die Verteidigung gegen einen Übergang aus dem Rückraum. Nun soll der Perspektivwechsel stattfinden und im folgenden Artikel der Angriff die Erarbeitung eines solchen Übergangs aus dem Rückraum im Mittelpunkt stehen.

Übung 1:

Aufstellung:

Der Angriff besetzt die Rückraumpositionen. Die zwei vorderen Reihen der 3:2:1-Abwehr werden mit Hütchen dargestellt. Am Kreis werden zwei Hütchen aufgestellt, um den Ausgangspunkt des Laufweges des übergegangenen Rückraumspielers zu markieren.

Ablauf:

Der Ball wird im Rückraum durchgespielt. RM zieht einen Wechsel mit RL an (1) und geht anschließend an den Kreis über (2). In dieser Zeit spielt RL den Ball zu RR (2), dieser passt zu RM (4) der sich inzwischen am Kreis positioniert hat und anspielbereit ist. RM schließt die Übung mit Torwurf ab. RM wird zu RL, RL zu RR und RR zu RM.

Coaching-Tipps:

Zum Auftakt wird eine Passübung mit Torwurf durchgeführt. RM soll dabei bereits den korrekten Laufweg beachten, zuerst in Richtung 7m-Punkt und dann in Richtung Außen. Das Anspiel von RR dient dazu, dass RM sofort nach Erreichen seiner Position am Kreis die Aufmerksamkeit wieder auf das Spielgeschehen lenkt. Der Wechsel zwischen RM und RL soll vor der Abwehr geschehen. Zwar können auch hier VM bzw. VR gebunden werden, doch steht dies bei diesem Auftakt nicht im Vordergrund.

Der Trainer hat je nach Leistungsstand die Möglichkeit, Geschwindigkeit oder Passvarianten zu variieren und den Wechsel für beide Angriffsseiten zu trainieren.

Übung 2:

Aufstellung und Ablauf sind identisch zu Übung 1. Anstatt der Hütchen stehen aber nun Abwehrspieler auf den Positionen. Auf der Position HM aber nur ein Abwehrspieler, dieser variiert, je nachdem, auf welcher Seite der Wechsel angezogen wurde.

Coaching-Tipps:

Durch die Abwehrspieler sind die Angreifer nun deutlich mehr gefordert. Der Trainer gibt die Vorgaben, wie aktiv die Abwehr verteidigen soll, vor allem HM. RM muss sich vor HM positionieren und anspielbereit sein, wenn der Ball von der Halbposition gespielt wird.

Übung 3:

Aufstellung:

Der Rückraum und die Außen (als Anspieler) werden im Angriff besetzt. In der Abwehr sind die Positionen HM, VL. VR und VM besetzt.

Ablauf:

Zunächst wird der Ball wie in Übung 2 gepasst, der Wechsel angezogen und RM löst auf. In dieser Variante gilt die Annahme, dass VM RM begleitet. RR spielt den Pass nun abweichend zu den Vorübungen zu RA und erhält diesen zurück (5). KM, welcher sich zuvor in der Mitte der Abwehr positioniert hat, tritt auf VR heraus, um eine Sperre zu stellen (6). Gleichzeitig läuft RL in einem Bogen über die Mitte (6) und erhält von RR den Ball.

Coaching-Tipps:

In dieser Auftakthandlung sollen nach dem Übergang von RM vor allem die dadurch entstehenden Räume ausgenutzt werden. KM stellt die Sperre nicht unmittelbar bei VR sondern in dessen Laufweg. Diese kurze Unterbrechung soll RL nutzen, um den notwendigen Vorsprung zu erhalten und somit in die Entscheidungssituation zu gelangen. Denkbar ist ein Wurf aus dem Rückraum, Sperre absetzen mit KM, ein Weiterspielen auf RR, falls VL aushilft oder auch ein Anspiel zu RM, falls HM aushilft.

Der Trainer kann die Entscheidungen durch Vorgaben an die Abwehrspieler herbeiführen. Es sollten zunächst die einzelnen Möglichkeiten trainiert werden, so dass die Abläufe für die Rückraumspieler klar sind. Danach die Entscheidungsmöglichkeiten steigern bis schließlich hin zum freien Spiel. Entscheidend ist der richtige Moment des Heraustretens des KM gegen VR. Ebenso von der Ausführung, so dass kein Stürmerfoul entsteht.

von Jens R.

10. November 2023

Abwehr 3:2:1 / Übergang Rückraum

Kategorie: Abwehrtraining – Autor: KaiDittrich – 07:20

Ein beliebtes Angriffsmittel gegen die 3:2:1 Abwehr sind das Einlaufen von Außen oder der Übergang aus dem Rückraum. Auch hier gibt es seitens der Abwehr unterschiedliche Möglichkeiten, dies zu verteidigen. In der hier dargestellten Variante soll die Abwehr bei einem Übergang nicht in eine 6:0 Formation wechseln, sondern ihr offensives, proaktives Spiel beibehalten. Der ohne Ballbesitz verbliebene Spieler im Rückraum des Gegners wird aktiv verteidigt, um den ballbesitzenden Spieler zur sofortigen Handlung zu zwingen.

Übung 1:

Aufstellung:

Der Angriff besetzt RL und RM sowie die Position am Kreis. Die Abwehr hat einen Abwehrspieler auf der Halbposition, hier VR und zunächst einen Innenblock.

Ablauf:

Ziel der Übung ist das offensive Verteidigen einer Sperre bei VR. RM spielt den Ball zu RL (1), dieser geht ins 1:1 gegen den Abwehrspieler. KM stellt die Sperre, der Abwehrspieler begleitet ihn.

Es folgt ein 3:3 in Zusammenspiel mit RM. Der dritte Abwehrspieler agiert nun offensiv gegen RM (3)

Coaching-Tipps:

Die Halbverteidiger in der 3:2:1 müssen immer darauf gefasst sein, dass der Kreisläufer eine Sperre stellen möchte, um den großen Raum hinter dem Abwehrspieler im Zusammenspiel mit seinem RL/RR auszunutzen. Auch nach einem Übergang ist dies ein beliebtes Mittel, um die eventuell noch nicht sortierte Abwehr vor eine weitere Aufgabe zu stellen. HM hat die Aufgabe KM bis zum Halbverteidiger zu begleiten und mit ihm zusammen die Situation zu lösen.

Wichtig sind hier ein gutes 1:1 Verhalten der Abwehrspieler, da die Räume im Rücken der Abwehr sehr groß sind. Die Abwehrspieler auf Außen müssen aufpassen, dass ihre Gegenspieler nicht in diesen freien Raum durchbrechen. Als Erweiterung der Übung lässt sich dies im 4:4 trainieren.

Sollte sich KM bei Ballbesitz von RM wieder zurückfallen lassen, muss die Absprache zwischen VR und HM klar sein und HM den Passweg zwischen den beiden Spielern absichern.

Übung 2:

Aufstellung:

Es sind alle Positionen im Rückraum besetzt. Die Außen sind im Angriff auch besetzt, dienen aber zunächst nur als Anspielstation. Die Abwehr agiert mit HM, VM sowie VR und VL.

Ablauf:

Der Ball wird durchgespielt und kommt schließlich von RM zu RR (1). Dieser spielt ihn zurück (2), RM passt zu RL (3). In diesem Moment geht RR an den Kreis über. RL passt zu LA (4).

VL lässt sich während des Übergangs von RR zurückfallen und übernimmt KM. HM löst sich von KM um den übergegangenen RR zu übernehmen. VM orientiert sich bereits offensiver zu RM.

LA passt den Ball zu RL. Es wird ein 4:4 gespielt.

Coaching-Tipps:

Sobald der Übergang erkannt wird, müssen die Abwehrspieler ihre Zuordnungen kennen. Die ballferne Seite, in diesem Fall RM, wird aktiv gedeckt, um eine Entscheidung des ballbesitzenden Spielers zu provozieren. Dabei gilt auch hier, dass in Zwischenräumen der beiden Abwehrlinien große Räume entstehen, die durch Laufarbeit gut verteidigt werden müssen. Durch das Einschränken der Anspielmöglichkeiten, hier für RL, kann gewährleistet werden, dass der Angriff nur wenige Möglichkeiten hat, diese Räume zu nutzen.

Die Zuordnungen der Abwehrspieler zu den jeweiligen Angriffsspielern sind dabei klar und werden nicht geändert. Vor allem HM und hier der eingesunkene VL müssen untereinander sprechen, falls KM und RR einen Positionswechsel vollziehen. AL und AR dürfen nicht zulassen, dass ihre Gegenspieler ungehindert in den offenen Raum (rote Schraffierung) gelangen.

Sollte RM den Übergang vollziehen, begleitet ihn VM an den Kreis und der ballferne Halbverteidiger geht offensiv an seinen Gegenspieler, um eine Angriffsseite zu isolieren.

Im weiteren Teil der Übung muss die Abwehr die zuvor trainierte Sperre bei VR, das jeweilige 1:1 von RL oder RM, ein Kreuzen zwischen RL und RM, ein Kreuzen zwischen RL und LA, einen Wechsel von KM und RR sowie den Einläufer von LA (im 5:5) verteidigen.

von Jens R.

24. Oktober 2023

Übungsreihe zum Abwehrsystem 3:2:1

Kategorie: Abwehrtraining – Autor: KaiDittrich – 17:06

In der im vergangenen Artikel vorgestellten Variante des Abwehrsystems 3:2:1 herrscht u.a. folgendes Prinzip: Die Abwehrspieler HL und HR, im Zusammenspiel mit HM, haben die Aufgabe, bei Ballbesitz des Gegners auf der jeweils ballfernen Seite tief in den Abwehrverband zu rücken und entweder den Kreisläufer zu übernehmen oder eine Absicherung für den jeweils anderen Halbverteidiger zu stellen.

Um die Abläufe zu trainieren eignen sich u.a. die nun hier dargestellten Übungen.

Übung 1:

Aufstellung:

Die Angreifer besetzen die Positionen im Rückraum. Zwei Kreisläufer befinden sich auf den Positionen HL und HR. Die jeweiligen Abwehrspieler agieren offensiv, einer der beiden Kreisläufer wird von HM gedeckt. Die Bälle befinden sich auf RM.

Ablauf:

Der Angriff im Rückraum, hier RL, spielt sich den Ball zu und stößt dabei auf die Abwehr (1). Der jeweilige Abwehrspieler auf der Halbposition tritt gegen den Angreifer heraus. Nachdem der Ball zur Mitte gespielt wurde, sinkt HR ab und deckt den Kreisläufer. HM läuft gleichzeitig zum Kreisläufer hinter HL um diesen abzudecken. Der Angriff hat die Aufgabe, einen KM anzuspielen (2).

Coaching-Tipps:

In dieser ersten Übung soll es darum gehen, die Laufwege zu verstehen. Der Abwehrspieler auf der Halbposition muss, nachdem sein Gegenspieler den Ball zu RM gepasst hat, in den Abwehrverband einsinken. Steht KM auf der dann ballfernen Seite, muss dieser gedeckt werden. Hier kommt es im Zusammenspiel mit HM auf das richtige Timing an, damit KM möglichst nie ungedeckt bleibt. HM orientiert sich zusammen mit dem Ball auf die andere Halbseite und unterstützt zumindest optisch den Abwehrspieler. Sollte der KM auf der dann ballnahen Seite stehen, gilt es für KM rechtzeitig auf der Position zu sein, damit der Abwehrspieler offensiv agieren kann. Die Kreisläufer dürfen sich nicht bewegen.

Der Trainer kann die Übung steuern, in dem Rückpässe oder Anspiele zwischen den Halbpositionen erlaubt/nicht erlaubt sind, die Kreisläufer aktiv sein dürfen oder z.B. auch deren Aktionsradien vergrößert/ verkleinert werden

Übung 2:

Aufstellung:

Es sind alle Positionen im Rückraum besetzt. In der Abwehr sind lediglich die Außen nicht besetzt. Ein Kreisläufer am Kreis. Das Spielfeld ist durch Hütchen in zwei Hälften geteilt.

Ablauf:

Gespielt wird ein 3:3 auf einer Seite. Die Angreifer müssen sich an die Begrenzungen halten, der Kreisläufer darf sich bewegen. Im ansonsten freien Spiel versucht der Angriff ein Tor zu erzielen. Für die Abwehr geht es vor allem darum, im 1:1 zu verteidigen, den Kreisläufer abzudecken und die Räume zu verdichten.

Nachdem die eine Halbseite den Angriff abgeschlossen hat, wird nun auf der anderen Halbseite gespielt. HM muss sich orientieren und ebenfalls auf die andere Seite laufen. KM kann entscheiden, ob er zunächst auf der ballfernen Seite und nachläuft oder sich unmittelbar mit dem Ball bewegt. Der Abwehrspieler der nun ballfernen Seite, sinkt nach hinten ab und agiert je nach Position des Kreisläufers.

Coaching-Tipps:

Das Spielfeld ist zunächst begrenzt, damit die Abwehr die Grundabläufe trainieren kann – ein sicheres 1:1, das unmittelbare Absinken der Halbpositionen zum KM oder zur optischen Unterstützung in den freien Raum.

HM muss das Angriffsspiel beobachten und mit den vorgelagerten Abwehrspielern stetig kommunizieren, damit diese immer wissen, was in ihrem Rücken passiert.

Der Trainer kann mit unterschiedlichen Vorgaben, wie z.B. kein Prellen, eine bestimmte notwendige Anzahl an Pässen im Rückraum, Kreisläufer aktiv/ passiv, Kreuzbewegungen erlaubt/ nicht erlaubt die Übung steuern. Eine Erweiterung wäre im Anschluss das 4:4 ohne die Begrenzung auf Spielfelder.

von Jens R.

7. Oktober 2023

Abwehrsystem 3:2:1 | Grundprinzipien

Kategorie: Abwehrtraining – Autor: KaiDittrich – 10:43

Im Anschluss an die bereits dargestellte 6:0 Abwehr und die 5:1 Abwehr folgt nun das Abwehrsystem im 3:2:1.

Wie bei den anderen Abwehrsystemen bietet die 3:2:1 Abwehr unzählige Möglichkeiten der Ausrichtung, der Spielidee und der Umsetzung. Abhängig von den vorhandenen Qualitäten der zur Verfügung stehenden Spieler, welche sich hier vor allem auf eine hohe Laufbereitschaft und gute Befähigungen im 1:1 sowie gutes Spielverständnis beziehen.

Die hier vorgestellte Variante der 3:2:1 Abwehr wird wie auch schon die 6:0 und die 5:1 Abwehr als aktives, den Gegner beschäftigendes und somit offensiv verteidigendes System interpretiert

Allgemeines:

Die 3:2:1 Abwehr besteht aus drei Abwehrreihen, welche jeweils vorgelagert, am Ende aber doch zusammenhängend, agieren. Im hinteren Teil befinden sich die Spieler Außen Links und Außen Rechts sowie der Abwehrspieler Hinten Mitte. Die zweite Linie bilden die Verteidiger auf den Halbpositionen. Die im Namen enthaltene 1 auf der Spitze ist der Vorgezogene Spieler, ähnlich wie bei der 5:1 Abwehr. Im Unterschied zur 5:1 Abwehr sind die beiden Abwehrspieler HR und HL jedoch bereits offensiv orientiert, je nach Ausrichtung im Bereich zwischen 6m und 9m. Der Aktionsradius des VM orientiert sich ein wenig an der Position der Halbspieler, je nachdem wie offensiv diese ausgerichtet sind. Für gewöhnlich agiert VM im Bereich um 9m und vor allem davor.

Prinzip 1:

Die 3:2:1 Abwehr in der hier vorgestellten Variante soll dazu dienen, das Aufbauspiel des Gegners zu unterbrechen und diesen immer vor neue Aufgaben zu stellen. Wirksam kann dies z.B. gegen Mannschaften sein, welche sich vornehmlich gute Wurfgelegenheiten aus dem Rückraum erarbeiten möchten.

VM hat dabei die Aufgabe, in unregelmäßigen Abständen die Passwege seines Gegenspielers auf RM so zu unterbrechen, dass dieser keine Pässe von RL oder RR empfangen kann und somit aus dem Spiel genommen wird. Nicht nur diese Spielweise, sondern die generelle Ausrichtung dieser 3:2:1 Abwehr führt allerdings zu großen Räumen innerhalb des Abwehrverbandes. Die Abwehr wirkt weniger kompakt und eine hohe Laufbereitschaft und gutes Verhalten im 1:1 sind unerlässlich.

Prinzip 2:

So gilt u.a., dass VM seinen Mitspielern auf HL oder HR nicht zur Hilfe kommen kann. Sollte ein Durchstoß der Angriffsspieler auf den Halbpositionen gelingen, muss das Ziel der Abwehr sein, den Angriff zu unterbrechen, da ein gelungenes Weiterstoßen durch die notwendige Hilfe des VM eine direkte Überzahl des Angriffs zur Folge haben wird. Die Abwehrspieler auf den Halbposition und auch Vorne Mitte dürfen direkte Duelle im 1:1 nicht verlieren, da die Räume neben ihnen so groß sind, dass der Durchbruch im Anschluss nur schwer zu verhindern seid wird.

Prinzip 3:

Um auch bei dieser Abwehrformation die unerlässliche Kompaktheit herbeizuführen, haben die Abwehrspieler HL und HR, im Zusammenspiel mit HM, die folgende Aufgabe: Bei Ballbesitz des Gegners auf der jeweils ballfernen Seite rücken sie tief in den Abwehrverband und übernehmen entweder den Kreisläufer oder stellen eine Absicherung für den jeweils anderen Halbverteidiger da. Das dadurch entstehende Viereck sichert so den vorhandenen Platz und schafft eine Überzahl auf der Ballseite.

Welche Laufwege dafür wichtig sind, wie die Absprachen lauten und was für Möglichkeiten es gibt, die 3:2:1 Abwehr zu trainieren, wird in den kommenden Artikeln weiter thematisiert und aufgearbeitet.

von Jens R.

21. September 2023

Übungen für Feldspieler vor dem Mannschaftstraining

Kategorie: Individualtraining – Autor: KaiDittrich – 14:18

Ballgewöhnung der Feldspieler

Ziel der Übung:

  • Ballgewöhnung
  • Passspiel
  • Konditionelle Grundlagen
  • Timing innerhalb der Aktionen

Nachdem in den vergangenen Wochen die Abwehr im Fokus stand, möchte der folgende Artikel einige kleine Übungen aufzeigen, welche für die Feldspieler vor dem Beginn des Mannschaftstraining geeignet sein können.

Bei den Übungen wird ein Passkontinuum erzeugt, womit nicht nur die Ballgewöhnung und das Passspiel, sondern auch Kondition und Konzentration im Mittelpunkt stehen.

Übung 1:

Aufstellung:

Die Feldspieler positionieren sich innerhalb von 6m oder 9m (je nach Mannschaftsstärke). Jeder Spieler erhält eine Nummer. Ein Ball ist im Spiel.

Ablauf:

Die Spieler passen sich innerhalb des Spielfeldes den Ball zu. Jeder Spieler erhält den Ball von der vorherigen Nummer und spielt ihn zu dem Spieler mit der nächsthöheren Nummer. Dabei müssen die Spieler immer in Bewegung bleiben.

Coaching-Tipps:

Diese vermeintlich leichte Übung schult die Koordination und die Konzentration. Zuerst einmal müssen sich die Spieler nur merken, von wem sie den Ball erhalten und an wen sie diesen wieder weiterspielen müssen. Der Trainer kann hier, sobald dies funktioniert, viele Variationen einbringen (je nach Leistungsstand):

  • die Reihenfolge rückwärts bespielen (von der hohen Zahl zur niedrigen Zahl)
  • eine Zahl überspringen, um dann rückwärtszuspielen, also Nummer 1 zu Nummer 3, zu Nummer 2, zu Nummer 4, zu Nummer 3, zu Nummer 5, zu Nummer 4 etc.
  • zwei Bälle ins Spiel bringen, so dass nur die geraden und die ungeraden Zahlen miteinander spielen
  • ein Ball ist im Spiel, die ungeraden Zahlen passen den Ball, die geraden Zahlen müssen diesen abfangen
  • Der Trainer gibt durch Handzeichen die nächste Zahl vor. Der Spieler mit dieser Zahl muss sich bemerkbar und anspielbereit machen.
  • Prellen ist erlaubt, der Trainer nennt eine kleine Rechenaufgabe. Die Lösung ist der nächste anzuspielende Spieler, welcher sich bemerkbar und anspielbereit machen muss.

Übung 2:

Aufstellung:

Die Feldspieler stehen sich in einer Gasse gegenüber. Die Bälle sind in einer Ballkiste.

Ablauf:

Der Trainer bringt den Ball ins Spiel (1). Der erste Spieler passt den Ball zum gegenüberstehenden Mitspieler (2). Dieser passt den Ball diagonal zum nächsten Mitspieler (3) usw.

Sobald der erste Spieler den Ball weitergespielt hat, bringt der Trainer den nächsten Ball ins Spiel. Die Bälle werden am Ende der Gasse in eine Kiste gelegt. Im Anschluss dreht sich die Passrichtung.

Coaching-Tipps:

Auch hier sind einige Variationen möglich. Der Trainer kann Vorgaben machen

  • zur Passart, wie z.B. ein Pass aus dem Lauf oder aus dem Sprung
  • zum Ablauf, wie z.B. mit einer Körpertäuschung vor dem nächsten Pass
  • zur Reihenfolge der Pässe, so dass nicht der Pass zum Gegenüber gespielt, sondern eine andere Reihenfolge gewählt wird
  • zu eingebauten Übungen, so dass nach jedem Pass rückwärts um ein Hütchen gelaufen oder ein Liegestütz oder ein Strecksprung etc. absolviert werden muss
  • zur Geschwindigkeit, in dem er die Bälle unterschiedlich schnell ins Spiel bringt

Übung 3:

Aufstellung:

Die Spieler stellen sich auf den Positionen RL und RR auf. Eine Ballkiste steht in der Mitte.

Ablauf:

Der erste Spieler auf RL hat den Ball, läuft über ein Hindernis, macht eine Körpertäuschung (Variante: Lauftäuschung) und zieht ein Kreuzen vor einer Fahnenstange an. Der erste Spieler auf RR startet zeitversetzt den gleichen Ablauf und erhält den Ball von RL. Der zweite Spieler auf RL ist bereits gestartet, so dass sich hier heraus ein Passkontinuum entwickelt.

Coaching-Tipps:

Das Kreuzen soll trotz kleiner Vorbelastung sauber ausgeführt werden. Der Trainer muss auf die korrekte Bewegung und den sicheren Pass achten. Für einen optimalen Ablauf müssen die Spieler das richtige Timing des Starts finden, damit die Pass- und Kreuzbewegungen flüssig bleiben.

Übung 4:

Aufstellung:

Die Spieler stellen sich auf den Positionen RL und RR auf. Eine Ballkiste steht in der Mitte.

Ablauf:

Der erste Spieler auf RL hat den Ball, läuft über eine Matte (1), rückwärts um eine Fahne (2), durch zwei Hütchen (3) und passt den Ball dann parallel zum bereitstehenden RR. Dieser hat ebenfalls die Vorübungen absolviert und spielt seinerseits den Ball zum nächsten RL. Daraus entwickelt sich ein Passkontinuum.

Coaching-Tipps:

Wie in der Übung 3 ist auf die saubere Ausführung zu achten. Die Pässe können variieren (Pass aus dem Lauf, Sprungwurfpass etc.) Die Spieler sollten vor dem Pass auf das Tor schauen bzw. dem Tor zugewandt sein, so dass nicht sofort zu erkennen ist, dass ein Parallelpass erfolgt.

Falls es Probleme mit dem Timing von RL und RR gibt und die Übung dadurch nicht flüssig bespielt wird ist folgende Variante denkbar:

Alle Spieler befinden sich auf einer Seite und nur diese Seite macht die Vorübung (1-3 ohne Ball). Der Trainer steht auf der anderen Seite und passt dem Spieler den Ball zu, bevor dieser durch die Hütchen läuft. Der Spieler macht spielt den Parallelpass zum Trainer, der nächste Spieler folgt usw.

von Jens R.