Handballtraining Handballübungen


1. Februar 2023

Tempospiel 2. Welle: Kreuzen RR/RL mit Parallelstoß im 4:4

Kategorie: Allgemein – Autor: KaiDittrich – 19:44

Ziel der Übung:

  • Passgenauigkeit der Feldspieler bei Pässen aus dem Tempo heraus
  • Kreuzbewegungen im Tempospiel
  • 1:1 – Situation nach dem Kreuzen, um die Gegenspieler zu binden
  • Paralleles Stoßen mit Druck auf die Abwehr
  • Stellungsspiel Kreisläufer
  • Torabschluss

Aufstellung und Ablauf ähneln dem der vorherigen Übung im 3:3. Unterschied hierbei ist nun der jeweils vierte Abwehrspieler und Angriffsspieler. Der Kreisläufer stellt während der Kreuzbewegung im Rückraum die Sperre im Innenblock.

Aufstellung:

Für die Abwehr werden 4 Abwehrspieler benötigt, HL, IL, IR und HR. Ein TW ist im Tor. Die Angreifer stehen auf RL, RM und RR an der Mittellinie, der KR steht zwischen RL und RR. Vor jedem Angreifer außer dem KR steht eine Fahnenstange. Die Bälle befinden sich in einem Kasten etwas vor der Mittellinie auf Höhe RA. Der Trainer oder ein TW bringt den Ball ins Spiel. Hütchen begrenzen den Raum für die Angreifer.

Ablauf:

Alle Angreifer starten zeitgleich erst vorwärts dann rückwärts 1x um die Fahnenstange herum, um direkt das Tempo aufnehmen zu können. Der KR startet direkt auf seine Position (1). Der Trainer/ TW spielt den Pass zu RM (2).

RM entscheidet sich für eine Seite, hier spielt er den Ball zu RL (3) und RL wieder zu RM (4).

RM spielt den Ball zum anlaufenden RR (5), dieser startet die Kreuzbewegung auf HM, hin zur Lücke zwischen IR und HR. KR stellt die Sperre auf der Innenseite des IL.

RL ist bereits gestartet und erhält den Ball von RR. KR wechselt die Sperre auf die Innenseite des IR. RM läuft ebenfalls an und gleicht auf die Position RR aus (6).

RL setzt seinen Lauf mit Ball in die Lücke zwischen IL und HL fort und spielt parallel zum anlaufenden RM, nun auf RR. RR gleicht in der Zwischenzeit auf RL aus (7).

RM schließt den Parallelstoß mit Torwart ab (8).

Coaching-Tipps:

Alle Aktionen werden mit hohem Tempo ausgeführt, welches durch die Umrandung der Fahnenstange aufgenommen wird. Der Kreisläufer läuft in hohem Tempo direkt zu seiner Position zwischen den Innenblock. RM bestimmt mit seinem ersten Pass, wer die Kreuzbewegung anzieht. Dieses kann am Anfang zunächst immer dieselbe Seite sein oder er darf von Beginn an wählen. Entscheidend ist hier die Kreuzbewegung, welche nach einer nochmaligen Temposteigerung erfolgen soll. Der Halbspieler bewegt sich auf den IR bzw. in die Lücke zwischen IR und HR und soll damit eine erste Überzahl schaffen, in dem er es schafft, IR zu binden. Der Kreisläufer muss die Sperre auf der Innenseite von IL halten. RL kommt im weiten Bogen und stößt nun in die Lücke zwischen IL und HL. KR muss hier den richtigen Moment erkennen, um seine Sperre auf die Innenseite von IR zu wechseln. Je nach Situation hat bereits RL die Möglichkeit abzuschließen.

Hier soll aber darauf zunächst darauf geachtet werden, dass HL aushilft und somit der Parallelpass auf den mitlaufenden RM auf Rückraum Rechts möglich ist. Eine Steuerung dieser Situation ist über die Aufgabenstellung für den Abwehrspieler und durch den gewählten Aktionsraum mit der Begrenzung durch die Hütchen möglich. Sollte kein Durchbruch möglich sein, muss RM den Parallelstoß zurückspielen, in dem er nun in die Lücke zwischen HL und IL stößt. RL befindet sich auf der Position Rückraum Mitte und RR befindet sich auf der Position Rückraum Links.

Nach mehreren Durchgängen kann das Spiel freier werden, so dass auch der KR durch ein Anspiel oder RR bzw. RL mit einem direkten Durchbruch nach der Kreuzbewegung die Möglichkeit zum Abschluss haben.

Jeder Spieler sollte auf jeder Position diese Übung ausführen.

Erweiterung:

Als Erweiterung lassen sich nun die Abläufe des Kreuzens von RR und RL in einem Überschlagsspiel trainieren und somit als eine Konzeption für einen Angriff in der 2. Welle üben. Dies stellen wir euch im nächsten Artikel vor.

von Jens R.

18. Januar 2023

Tempospiel 2. Welle: Kreuzen RR/RL mit Parallelstoß im 3:3

Kategorie: Allgemein – Autor: KaiDittrich – 20:01

Ziel der Übung:

  • Passgenauigkeit der Feldspieler bei Pässen aus dem Tempo heraus
  • Kreuzbewegungen im Tempospiel
  • 1:1 – Situation nach dem Kreuzen, um die Gegenspieler zu binden
  • Paralleles Stoßen mit Druck auf die Abwehr
  • Torabschluss

Aufstellung:

Für die Abwehr werden 3 Abwehrspieler benötigt, HL, HM und HR. Ein TW ist im Tor. Die Angreifer stehen auf RL, RM und RR an der Mittellinie. Vor jedem Angreifer steht eine Fahnenstange. Die Bälle befinden sich in einem Kasten etwas vor der Mittellinie auf Höhe RA. Der Trainer oder ein TW bringt den Ball ins Spiel. Hütchen begrenzen den Raum für die Angreifer.

Ablauf:

Alle Angreifer starten zeitgleich erst vorwärts dann rückwärts 1x um die Fahnenstange herum, um direkt das Tempo aufnehmen zu können (1). Der Trainer/ TW spielt den Pass zu RM (2).

RM entscheidet sich für eine Seite, hier spielt er den Ball zu RL (3) und RL wieder zu RM (4).

RM spielt den Ball zum anlaufenden RR (5), dieser startet die Kreuzbewegung auf HM, hin zur Lücke zwischen HM und HR. RL ist bereits gestartet und erhält den Ball von RR. RM läuft ebenfalls an und gleicht auf die Position RR aus (6).

RL setzt seinen Lauf mit Ball in die Lücke zwischen HM und HL fort und spielt parallel zum anlaufenden RM, nun auf RR. RR gleicht in der Zwischenzeit auf RL aus (7).

RM schließt den Parallelstoß mit Torwart ab (8).

Coaching-Tipps:

Alle Aktionen werden mit hohem Tempo ausgeführt, welches durch die Umrandung der Fahnenstange aufgenommen wird. RM bestimmt mit seinem ersten Pass, wer die Kreuzbewegung anzieht. Dieses kann am Anfang zunächst immer dieselbe Seite sein oder er darf von Beginn an wählen. Entscheidend ist hier die Kreuzbewegung, welche nach einer nochmaligen Temposteigerung erfolgen soll. Der Halbspieler bewegt sich auf den HM bzw. in die Lücke zwischen HM und HR und soll damit eine erste Überzahl schaffen, in dem er es schafft, HM zu binden. RL kommt im weiten Bogen und stößt nun in die Lücke zwischen HM und HL. Je nach Situation hat bereits RL die Möglichkeit abzuschließen.

Hier soll aber darauf geachtet werden, dass HL aushilft und somit der Parallelpass auf den mitlaufenden RM auf Rückraum Rechts möglich ist. Eine Steuerung dieser Situation ist über die Aufgabenstellung für den Abwehrspieler und durch den gewählten Aktionsraum mit der Begrenzung durch die Hütchen möglich.

Sollte kein Durchbruch möglich sein, muss RM den Parallelstoß zurückspielen, in dem er nun in die Lücke zwischen HL und HM stößt. RL befindet sich auf der Position Rückraum Mitte und RR befindet sich auf der Position Rückraum Links.

Jeder Spieler sollte auf jeder Position diese Übung ausführen.

Erweiterung:

Als Erweiterung dieser Übung lässt sich ein Kreisläufer mit dazunehmen. Daraus entsteht ein 4:4, wo der KM entsprechend der Kreuzbewegung des Rückraums durch eine Sperre den Parallelstoß unterstützen kann. Dies zeigen wir in der nächsten Übung.

von Jens R.

3. Januar 2023

Tempospiel 1. Welle: Übung mit offensiven Gegenspielern

Kategorie: Tempospiel – Autor: KaiDittrich – 15:57

Ziel der Übung:

  • Passgenauigkeit der Feldspieler bei Pässen über eine lange Distanz
  • Passgenauigkeit der Feldspieler bei Pässen aus dem Tempo heraus
  • Reaktionsfähigkeit des TW und Passspiel unter Zeitdruck
  • 1:1 – Situation im Tempospiel
  • Passgenauigkeit der Feldspieler bei Pässen unter Gegnerdruck
  • Torabschluss
  • Konditionelle Belastung

Aufstellung:

Es werden zwei Gruppen benötigt, welche sich auf den Positionen AR und AL aufstellen. Je ein Torhüter im Tor. Bälle sind bei AR. Ein Abwehrspieler befindet als HL ca. 9 -10m vor dem eigenen Tor. Ein Abwehrspieler befindet sich als HR/HM ca. 15m vor dem eigenen Tor. Hütchen begrenzen den Raum für die Angreifer.

Ablauf:

Der AR hat den Ball und spielt diesen zu AL (1). Dies kann beliebig oft wiederholt werden. AR rollt den Ball schließlich in den Torkreis (2).

Der TW, der auf der Grundlinie zwischen den Pfosten wartet (oder er macht parallel eine Übung, wie z.B. Sidesteps zwischen den Pfosten) muss dies erkennen und den Ball aufnehmen (3).

Der TW spielt den Ball zum startenden LA (4).

LA spielt den Ball zum startenden RA (5).

LA ist inzwischen auf Höhe der Mittellinie im Bereich des HM und erhält den Ball von RA (6).

LA muss sich im 1:1 gegen HM durchsetzen (7) und spielt den Ball zurück zu RA, der inzwischen auf Höhe und im Bereich des HL ist (8).

RA muss sich im 1:1 gegen HL durchsetzen (9) und das Tor erzielen (10)

Nach dem Torabschluss wird RA zu HL und LA zu HM; HM wird zu AR und HL wird zu AL

Coaching-Tipps:

Alle Aktionen werden im Spieltempo ausgeführt. Der AR rollt den Ball so zum TW in den Torkreis, dass dieser einen kurzen Laufweg hat. Der Ball sollte in der vom TW rechten Hälfte des Torkreises bleiben, damit er einen langen Pass aus der Bewegung zum LA spielen muss. Als Vorübung für den TW könnte dieser auch auf dem Bauch liegen oder der Trainer macht mit ihm während der Pässe von AR und AL eine kleine TW-Übung mit Bällen Wurfabwehr nach Vorbelastung oder Wurfabwehr bei zweiten Bällen. Die Präzision der Pässe entscheidet erheblich über die Qualität der Übung. Der Trainer kann durch das Abwehrverhalten der Abwehrspieler – von passiv bis spielnah – die Intensität steuern.

Variation/ Erweiterung:

HM und HL werden unmittelbar nach Abschluss des RA zu Angreifern und spielen nun ein 2:2. RA und LA werden sofort zu Abwehrspielern. Der TW der Abwehr hat ausreichend Bälle neben dem Pfosten liegen und bringt den Ball mit einem Pass auf HL ins Spiel. RA muss nach dem Torwurf schnell umschalten. HM muss sich aus der Manndeckung des LA befreien. Nach Abschluss des Angriffes der ehemaligen HM und HL werden die vormals LA und RA zu Abwehrspielern (hohe Intensität) oder es gibt eine dritte Gruppe an Spielern, die eine neue Abwehr mit HL und HM stellt.

von Jens R.

20. Dezember 2022

Tempospiel 1. Welle: 1-gegen-1-Situationen

Kategorie: Tempospiel – Autor: KaiDittrich – 16:25

Übung zur 1. Welle mit Gegenspieler

Ziel der Übung:

  • Passgenauigkeit des TW bei langem Pass in den Tempogegenstoß
  • Annahme des Balls durch den Feldspieler in Spieltempo unter Druck
  • Umschaltspiel von Abwehr und Angriff
  • 1:1 – Situation im Tempospiel
  • Torabschluss
  • Konditionelle Belastung
  • Wettkampf mit zwei Mannschaften möglich

Aufstellung:

Es werden zwei Gruppen benötigt, welche sich einmal auf Höhe der Mittellinie und auf Höhe AR aufstellen. Je ein TW im Tor. Der Trainer befindet sich beim TW in der anderen Spielhälfte. Bälle sind sowohl bei AR, aber auch beim TW neben dem Pfosten sowie beim Trainer. Hütchen begrenzen das Spielfeld bzw. markieren die Laufwege.

Ablauf:

Der AR hat den Ball und spielt diesen zum ersten Spieler an der Mittellinie (1).

Im Anschluss sprintet AR um das Hütchen auf Höhe der 9m-Linie (2), bekommt den Ball beim Umlaufen wieder zurück (2) und schließt mit Torwurf ab (3).

Nach dem Torwurf startet der AR nun als RR in die 1. Welle (4). Zeitgleich startet der erste Spieler entlang der Mittellinie um das Hütchen und wird somit zum Abwehrspieler (4).

Der TW spielt den Ball zum RR (5), welcher sich nun gegen den Abwehrspieler durchsetzen muss (6). Evtl. konnte der Abwehrspieler sogar vorher schon den Ball abfangen.

Wenn sich RR durchsetzen konnte, schließt er mit Torwurf ab (7).

Direkt im Anschluss wird RR zum Abwehrspieler und der Abwehrspieler zum Angreifer. Sie umlaufen jeweils ein Hütchen, nun startet der Angreifer in die 1. Welle (8).

Der Trainer bringt durch einen Pass zum TW den Ball ins Spiel (9).

Der TW spielt den langen Pass zum Angreifer (10), der Verteidiger versucht diesen abzufangen oder den Angreifer an einem Torwurf zu hindern (11).

Gelingt dies nicht, schließt der Angreifer mit einem Torwurf ab (12).

Der Verteidiger (ehemals AR/RR) stellt sich bei der Gruppe an der Mittellinie an, der Angreifer (von der Mittellinie kommend) wird zum AR).

Coaching-Tipps:

Alle Aktionen sollen im Spieltempo ausgeführt werden. Die TW sind mit ihren Pässen maßgeblich an der Qualität dieser Übung beteiligt. Alle Aktionen der Abwehrspieler sollten am Anfang mit wenig Körperkontakt ausgeführt werden. Evtl. lässt sich die Intensität dann steigern. Der Trainer kann mit seinem Pass zum TW – schnell gespielt oder verzögert – den zweiten Teil der Übung beeinflussen. Die Stellung der Hütchen ist je nach Leistungsstand der Mannschaften anzupassen, so dass die gewünschte Spielsituation auch zu Stande kommen kann.

Variation/ Erweiterung:

Diese Übung kann auch zu einer Wettkampfübung erweitert werden.

Kleiner Wettkampf: Nach dem Abschluss des RR sprinten beide Spieler wie beschrieben um die Hütchen Richtung Mittellinie. Es ist hierbei aber nun noch nicht definiert, wer der Angreifer und wer der Abwehrspieler ist. Der TW spielt demjenigen den Pass zu, welcher als erster die Mittellinie überquert. Der Trainer kann hier durch die Stellung der Hütchen Einfluss auf die Laufwege nehmen.

Großer Wettkampf: Die beiden Gruppen bilden zwei Mannschaften. Ein TW gehört zur Gruppe AR, der andere TW, welcher den Pass vom Trainer bekommt, gehört zu der Gruppe an der Mittellinie. Es werden beliebig viele Runden nach oben beschriebenem Ablauf gespielt und die Tore gezählt. Es werden hier keine Positionen gewechselt, denn es ist zunächst für eine bestimmte Dauer die eine Gruppe im Angriff, danach die andere.

von Jens R.

10. Dezember 2022

Tempospiel 1. Welle: Übung zur Schnelligkeit und Passtechnik

Kategorie: Tempospiel – Autor: KaiDittrich – 13:54

Ziel der Übung:

  • Passgenauigkeit des ersten (noch kurzen) Passes des Torhüters zum startenden Außen (hier: LA) ohne Gegenspieler
  • Darstellung des Laufweges des Außenspielers bis zur Mittellinie
  • Koordination von Laufen und Fangen des Balles
  • Abspielen des Balles aus dem Lauf über mehrere Meter zu einem sich ebenfalls im Lauf befindlichen Mitspieler
  • Einschätzen eines Außen (hier: RA) für den richtigen Zeitpunkt des Starts zum Gegenstoß
  • Torabschluss nach Tempogegenstoß
  • Konditionelle Belastung

Aufstellung:

Es werden insgesamt vier Gruppen benötigt, welche sich je nach Spieleranzahl wie folgt aufstellen: je mindestens zwei Spieler auf der Abwehrseite Außen Rechts und je mindestens zwei Spieler auf Hinten Mitte auf der Höhe von 6m. Je ein Torhüter im Tor. Ausreichend Bälle liegen dem jeweiligen Tor.

Ablauf:

Der erste Spieler HM läuft von seinem Startpunkt am 6m-Kreis im Zick-Zack zur 9m-Linie, rückwärts wieder zum 6m-Kreis, vorwärts wieder zur 9m-Linie bis er in der Ecke als neuer LA angekommen ist (1). Als LA läuft er mit hohem Tempo in Richtung Mittellinie (2).

Der Torwart spielt dem LA den Ball in den Lauf (3).

Zeitgleich startet der RA mit hohem Tempo in Richtung Mittellinie (3). LA erhält den Ball vom Torwart (4) und spielt ihn ohne zu prellen mit einem Querpass (5) zum parallel laufenden RA (4).

RA schließt mit Torwurf ab (6). Der erste Spieler HM läuft nun wieder von seinem Startpunkt am 6m-Kreis im Zick-Zack zur 9m-Linie, rückwärts wieder zum 6m-Kreis, vorwärts wieder zur 9m-Linie bis er in der Ecke als neuer LA angekommen ist (7).

Die Übung kann so ohne Unterbrechung fortgeführt und die Belastung hochgehalten werden. LA stellt sich nun auf der Seite Außen rechts an, RA stellt sich bei HM an der 6m-Linie an.

Coaching-Tipps:

Beim Ablauf ist darauf zu achten, dass die Außen zunächst bis zum Hütchen an der Mittellinie laufen und dann nach innen einbiegen. Der Torwart spielt einen geraden, festen Pass, so dass der LA seinen Lauf nicht abstoppen muss und die Geschwindigkeit halten kann. Der LA sollte nach Ballerhalt nicht prellen, sondern ohne Tempoverlust den Ball direkt weiterspielen.

Der RA muss selber entscheiden, wann er zum Tempogegenstoß startet. Der Startzeitpunkt sollte so gewählt sein, dass der RA ohne zu Prellen den Ball mit hohem Tempo dem LA in den Lauf spielen und der LA den Torwurf ohne prellen zu müssen ausführen kann.

Variationen/ Erweiterung:

  • Seitenwechsel, so dass HM nicht zu LA sondern zu RA wird und die zweite Gruppe sich auf Außen Links aufstellt
  • Der Trainer oder ein Spieler/ dritter TW stellt sich in den Passweg des TW kurz vor der Mittellinie und zwingt den TW somit zur noch stärkeren Präzision
  • Der Trainer oder ein Spieler/ dritter TW stellt sich in den Passweg des LA zum RA und zwingt den LA somit zur noch stärkeren Präzision
  • Hinter der Mittellinie wartet ein (aktiver) Abwehrspieler auf den LA.

von Jens R.

24. November 2022

Schnelligkeitstraining für ein erfolgreiches Umschaltspiel

Kategorie: Allgemein – Autor: KaiDittrich – 13:42

Das Handballspiel hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stetig in seiner Geschwindigkeit weiterentwickelt. Vor allem nach den Regeländerungen 1997 und 2001 zur Einführung der schnellen Mitte wurde der Anstieg von Tempo und Schnelligkeit und die Anzahl der abgeschlossenen Angriffe innerhalb eines Spiels deutlich. In der Saison 2019/20 ergaben sich so in der 1. Handball-Bundesliga im Schnitt 48,9 Angriffe innerhalb von 60 Minuten pro Mannschaft (1972 bei den Olympischen Spielen waren es im Schnitt 38,8).

Die mit Beginn der Saison 2022/23 in Kraft getretenen Regeländerungen beim Zeitspiel (nach passivem Vorwarnzeichen der Schiedsrichter sind nur noch vier Pässe der angreifenden Mannschaft erlaubt) und beim Anwurf (der Anwurf muss nicht mehr mit dem Fuß auf der Mittellinie, sondern darf innerhalb einer Anwurfzone ausgeführt werden) setzen diesen Trend weiter fort.

Daher möchten wir in einer kleinen Serie in den nächsten Artikeln den Schwerpunkt auf das Training des Tempospiels legen – mit Übungen zum Tempospiel in der 1. Welle und 2. Welle, der schnellen Mitte aber auch, wie das Tempospiel des Gegners verteidigt werden kann.

Theoretische Überlegungen vorweg

Im Handballsport verbinden sich die beiden Komponenten der Bewegungs- und Reaktionsschnelligkeit.

Die Reaktionsschnelligkeit, und somit die kognitive Fähigkeit der Wahrnehmung auf ein Signal oder einen Reiz wird z.B. beim Umschalten von der Abwehr auf den Angriff benötigt, beim Ausführen eines schnellen Anwurfes nach dem Pfiff des Schiedsrichters oder aber auch beim Reagieren auf eine veränderte Situation wie z.B. ein plötzlich freier Ball, welcher gerettet werden muss. Er erfolgt somit visuell oder akustisch oder z.B. auch gekoppelt, z.B. durch Pfiff und gleichzeitiges Handzeichen des Schiedsrichters.

Die Bewegungsschnelligkeit – und somit die motorische Fähigkeit bestimmte Bewegungen in hoher Intensität bzw. hohem Tempo auszuführen – benötigt der Spieler auf dem Handballfeld bei jedem Antritt in Angriff und Abwehr, dem Tempogegenstoß oder dem Absprung und Torwurf.

Bedeutung für das Tempospiel

Grundlegende Voraussetzungen, wie z.B. eine gute Wahrnehmung und somit eine schnelle Reaktion oder die Fähigkeit eines schnellen Antritts und eines Sprints, müssen vorhanden sein oder im Training aufgebaut bzw. weiterentwickelt werden.

Einige isolierte Möglichkeiten die Antrittsschnelligkeit zu verbessern, wurden hier vor längerer Zeit schon einmal vorgestellt: Die Antrittsschnelligkeit verbessern oder Maximalschnelligkeitstraining mit Bergsprints. Ergänzungen dazu sind z.B. auch das Lauf- oder Sprint ABC, wo es vor allem um die Technik des Laufens und die Verbesserung ihrer Ausführung geht. Ein spezielles Krafttraining zur Ausbildung der benötigten Muskulatur kann ebenfalls Fortschritte erbringen.

Spielerisch lässt sich der Antritt z.B. mit den ebenfalls hier schon einmal gezeigten Übung trainieren: Verbesserung der Beinarbeit oder Antrittsschnelligkeit. Grundsätzlich dienen Wettkampfspiele zwischen zwei Mannschaften oder zwei Spielern immer als gute Möglichkeit, die Sprintfähigkeiten zu testen und zu trainieren.

Die Reaktionsschnelligkeit lässt sich in spielerischer Form z.B. trainieren, indem sich zwei Mannschaften an der Mittellinie gegenüberstehen (oder noch besser auf dem Bauch liegen). Der Übungsleiter ruft eine Zahl (komplexer: eine kleine Rechenaufgabe). Bei gerader Menge wird jeweils die eine bzw. bei ungerader Menge die andere Mannschaft zum Jäger/Gejagten ist, wobei der Gejagte hinter die eigene Grundlinie kommen muss ohne abgeschlagen zu werden.

Im Trainingsalltag ist es vor allem sinnvoll eine Kombination des Trainings von Wahrnehmungs- und Antrittsgeschwindigkeit gepaart mit wettkampfnahen Übungen zu forcieren. Beispiele dazu findet ihr hier: Schneller Balltransport oder Schulung der Handlungsschnelligkeit.

In unserem nächsten Artikel wird es darum gehen, Schnelligkeit effizient in der ersten Angriffswelle einzusetzen.

Trainingsübung zum Tempospiel

Umschaltspiel 4 vs. 3 nach Vorbelastung

Material:

2 Koordinationsleiter

Leibchen

Handbälle

Organisation:

Die Rückraumspieler stellen sich auf RL und RR an – die Außen- und Kreisspieler stehen hinter der jeweiligen Koordinationsleiter. Die 3 Abwehrspieler stehen gestaffelt in der anderen Hälfte.

Übungsablauf:

Der Trainer spielt einen Pass in die Vorwärtsbewegung zu RL (1), der diesen zu RR (2) weiterleitet, wo mit Torwurf abgeschlossen wird (3). Danach starten sowohl die Rückraumspieler, als auch die Außenspieler (durch die Koordinationsleiter) zum Gegenstoß. Der Torhüter passt zum vorherigen Torschützen (alles 4). Die Abwehrspieler durften ihre Position bisher nur in der Breite, nicht jedoch in der Tiefe verändern. Mit dem Pass vom Torhüter zum Rückraumspieler ändert sich das und sie dürfen frei verteidigen. Die 3 Angriffsspieler versuchen nun 3 vs. 2 ein Tor zu erzielen.

Variationen:

Die Abwehrspieler dürfen ihre Position sofort nach dem Torwurf des Rückraumspielers (3) verändern. Der Torhüter entscheidet nun, ob er den Ball trotzdem zum Rückraumspieler oder direkt zu den Außen spielt.

Coaching Tipps:

Die Außenspieler sollten schnellstmöglich in die Nahwurfzone kommen, um bei den Abwehrspielern eine Entscheidung zu provozieren.

Die Außenspieler müssen beobachten, ob sie das Spiel nach dem Erreichen der Nahwurfzone, besser breit halten oder die Abwehr hinterlaufen.

Diese Übung ist Teil der Trainingssammlung „Komplexes Tempospiel in der ersten und zweiten Welle“, die hier heruntergeladen werden kann.

Quellen:

https://handballytics.de/spielgeschwindigkeit/

Luig, P.: „Verletzungen im deutschen Profihandball der Männer – Epidemiologische Aspekte von Wettkampfverletzungen bei Erst- und Zweitligaspielern (2010 – 2013) unter Berücksichtigung systematischer Videoanalysen“. Diplomarbeit Ruhr-Universität Bochum, 2015.

Steinhöfer, D.: „Athletiktraining im Sportspiel“. Philippka Sportverlag, 2008

31. Juli 2022

Aufsetzerball

Das Spiel „Aufsetzerball“ dient als Aufwärmspiel und Vorbereitung auf das Handballspiel im Kinderhandballbereich. Die Grundkenntnisse des Handballspiels und der Umgang mit dem Spielgerät können den Kindern vermittelt werden. Außerdem bringt die Spielform eine Menge Spaß durch die Wettkampfform mit sich. Zudem gibt es noch keine festen Rollen, sondern alle Spieler können als Feldspieler und Torhüter agieren.

Ein perfektes Warm-Up-Spiel für Handballanfänger

Es spielen immer zwei Mannschaften mit 3 Spielern pro Team gegeneinander. Dazu wird die Hallenhälfte horizontal geteilt. Als Tore können Hütchentore (linkes Spielfeld in der Grafik) oder Handballtore (rechtes Spielfeld in der Grafik) dienen. Als Mittellinie können ebenfalls Hütchen oder auch Bänke den Raum eingrenzen. Um ein Tor zu erzielen, darf das angreifende Team den Ball nur aus der eigenen Hälfte und als Bodenpass auf das gegnerische Tor werfen. Damit diese Würfe möglichst erfolgreich sind, dürfen und sollen die angreifenden Spieler sich den Handball untereinander zuspielen und Lücken zwischen den Verteidigern kreieren. Das gegenüberliegende Team muss den Wurf, durch Blockbewegungen mit den Armen, verteidigen. Im Anschluss des Wurfes wird die Verteidigermannschaft zur neuen Angreifermannschaft und versucht ebenfalls ein Tor zu erzielen.

Das Spielen des Balls als Bodenpass auf das gegnerische Tor sorgt dafür, dass die Angreifer präziser werfen müssen und die Verteidiger einfacher den geworfenen Ball entschärfen können. Außerdem solltet ihr anfangs darauf achten, dass die Spieler den Ball nicht mit dem Fuß spielen. Nutzt formale Handballregeln wie Toraus, Schrittregel und ahndet den Übertritt der Mittellinie, um die Spieler auf das Handballspiel vorzubereiten.

Weitere Variationsmöglichkeiten für Fortgeschrittene

Als Schritt zur Spezialposition des Torwarts kann eine „Letzter-Mann-Regel“ eingeführt werden. Jetzt darf ein ausgewählter Spieler im Tor den Ball auch mit dem Fuß abwehren.

Da im Handballspiel das Prellen von Bedeutung ist, können die Spieler nicht nur durch Pässe Räume überbrücken, sondern auch durch die Einführung des Prellens.

Um etwas Abwechslung in die Spielform zu bringen und um weitere koordinative Reize zu setzen, kann der Handball nach gewisser Zeit durch einen Tennisball ausgetauscht werden.

30. Juni 2022

Handball meets Fußball

Für die folgende Spielform brauchen wir 2 Mannschaften und viel Platz. Am besten und spaßigsten lässt sich die Idee in der ganzen Halle (Zweifach- oder Dreifachturnhalle) umsetzen.

Dementsprechend solltet ihr ebenfalls eine hohe Teilnehmeranzahl zur Verfügung haben. Zwischen 10 und 20 Spieler sind empfehlenswert.

Ziel der Spielform ist das schnelle Umschalten zwischen Fußball und Handball.

Außerdem erlernen die Teilnehmenden die häufigen Angriff-/Abwehrwechsel schnell wahrzunehmen und anschließend sich gut an neue Situationen anzupassen.

Eine neue und spaßige Warm-Up Idee

Als Grundregel gilt, dass im 9-Meter-Raum Fußball gespielt und auf dem Rest des Handballfeldes Handball gespielt wird. Das Ziel ist es Tore zu schießen! Erzielte Tore außerhalb des 9-Meter-Kreises durch die Hand zählen nicht. Tore per Kopf sind erlaubt. Für die Grafik gilt folgendermaßen, der hellblaue Raum ist der Handballbereich und im weißen Raum ist der Fußballbereich.

Sorgt dafür, dass die Spieler eine Manndeckung spielen. So bekommt ihr als Trainer viel Bewegung in euer Warm-Up und das Spiel wird schneller und vor allem auch spaßiger. Feste Torhüter sind nicht erlaubt. Es dürfen alle Spieler den Ball abwehren, aber Handballspiel ist im 9-Meter-Raum für alle strikt verboten.

Tipp: Lasst die Teilnehmer einfach spielen. Mit der Zeit werden sie eigene Regeln aufstellen und Taktiken entwickeln. Hauptsache die obengenannten Grundregeln werden eingehalten.

Variationsmöglichkeiten

Durch ein Prellverbot für den Handballraum könnt ihr das Zusammenspiel innerhalb des Teams fördern.

Eigenvorlagen aus dem Handball-Teil in den Fußball-Teil werden verboten.

Unterschiedliche Bälle benutzen. Nach einem Torerfolg einer Mannschaft wird die Art des Balles gewechselt. Beispielsweise wird mit einem Handball gestartet und danach auf einen Tennisball gewechselt.

Eine bestimmte Anzahl an Ballkontakten pro Mannschaft muss durch lautes Mitzählen, vor dem Torerfolg, erzielt werden.

Der Torerfolg zählt nur, wenn alle Spieler der erfolgreichen Mannschaft in der gegnerischen Spielfeldhälfte sind.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

von Finn Wäsch

30. Mai 2022

Hindernisball

Beim Spiel „Hindernisball“ geht es um die spielerische Verbesserung der Fangbewegung. Gleichzeitig werden die Hand-Augen-Koordination und die Antizipation des Balles geschult. Für Handballanfänger im Grundschulalter ist die Spielform sehr geeignet und bringt eine Menge an Spaß und Herausforderung mit sich.

Hand-Augen-Koordination und Antizipation des Balles

Zuerst wird die Gruppe in 2er Teams aufgeteilt. Je nachdem wie viele Spieler zur Verfügung stehen, muss die Anzahl der Spielfelder angepasst werden. Denn am besten lässt sich die Spielform im 2 gegen 2 auf dem Badmintonspielfeld der Turnhalle spielen. In die Mitte des Badmintonfeldes kommt ein Hindernis, welches die Sicht der Spieler auf das gegnerische Feld blockiert. Im obigen Bild ist mit Kästen gearbeitet worden, aber es kommen auch Weichbodenmatten in Frage. Der verwendete Sichtschutz sollte um einiges größer und höher sein als eure Teilnehmer. So sorgt ihr dafür, dass der Ball in einem hohen Bogen über das Hindernis geworfen werden kann.

Ein Team bekommt den Spielball und hat das Ziel den Handball so über das Hindernis zu werfen, dass er innerhalb des gegnerischen Feldes auf dem Boden aufkommt. Das Fängerteam muss die Flugbahn des Ball antizipieren und diesen vor dem Bodenkontakt auffangen. Im Anschluss hat das Fängerteam den Spielball und darf den Ball über das Hindernis werfen. Bei einer Bodenberührung des Balles gibt es einen Punkt für das Werfer-Team.

Variationsmöglichkeiten

Falls das Spiel für Anfänger zu schwer sein sollte, müssen die Werfer vor dem Abwurf des Balles ein akustisches Signal geben.
Es besteht die Möglichkeit, dass die Spieler sich sehr viel Zeit zwischen den Würfen lassen. Um dagegen vorzugehen, könnt ihr einen Countdown für die Werfer von 5 Sekunden einführen. So wird das Spiel schneller und die Teams müssen sich zügiger auf kommende Aktionen vorbereiten.
Außerdem können unterschiedliche Arten von Bällen genutzt werden. Neben den eigentlichen Handbällen sorgen Tischtennisbälle und Tennisbälle für abwechslungsreiche Verhältnisse und stellen die Spieler vor neue Herausforderungen.

Von Finn Wäsch

9. Mai 2022

Burgwächter

In „Burgwächter“ sollen erste Handballtechnikaspekte mit Spaß kombiniert werden. Wir wollen den Kindern ein erstes Ballgefühl, kooperatives Spiel, sowie das Erlaufen von Bällen beibringen. Im Fokus stehen Grundelemente der Wurf- und Passbewegung die spielerisch vermittelt werden. Es steht nicht das perfekte Wurfbild im Fokus, sondern Spaß an der Bewegung und Zielerreichen durch Ausprobieren. Zahlreiche Studien zeigen eine gute Entwicklung durch die Einführung von Themen durch Spielformen.

Technikentwicklung durch Spielformen

Aus 2 Bänken und aus 2 Kästen wird ein Viereck, mit der Größe von 4×4 Metern, gebildet. Die Ecken sollten möglichst geschlossen sein. In dieses Rechteck kommen möglichst viele Bälle aller Art. Dafür solltet ihr in erster Linie Softbälle nutzen. Anfangs könnt mehr Bälle nehmen als ihr vermutet, da das Rauswerfern schneller geht als man denkt. Mit einem Abstand von 1 Meter von diesem Rechteck aus Kästen und Bänken (Burg) steckt ihr mit Hütchen einen Kreis ab. Der Kreis sorgt dafür, dass die Kinder ihre Bälle aus kurzer Entfernung in die „Burg“ zurückwerfen. Es sind immer 2 Kinder Burgwächter und müssen die Bälle aus ihrer Kastenburg hinauswerfen (siehe Grafik). Die anderen Kids stehen um die Burg herum müssen die Bälle sammeln und zurückwerfen. Dabei dürfen die Ritter außerhalb der Burg immer nur einen Ball aufnehmen und zurückwerfen.

Der Spielablauf ist sehr simpel. Die Burgwächter müssen versuchen alle Bälle aus ihrer Burg herauszuwerfen. Die Ritter müssen die Bälle wieder hineinwerfen.

Schaffen es die Burgwächter alle Bälle aus ihrer Burg hinauszuwerfen haben sie gewonnen. Ebenso haben die Eroberer gewonnen, wenn sie alle Bälle aus dem Feld in die Burg geworfen haben. Versucht trotzdem kleine Technik Elemente anzusprechen und diese den Kids zu vermitteln. Ein wichtiger Aspekt ist die korrekte Wurfbewegung der Spieler. Außerdem könnt ihr in fortgeschrittenen Versionen den Kids die richtige Fangtechnik (Dreieck zwischen Daumen und Zeigefingern) zeigen.

Zusätzliche Variationen für fortgeschrittene Kids

Platziert 2 Kinder als Blockspieler zwischen Burg und Hütchen. Sie dürfen die geworfenen Bälle der Angreifer abblocken.

Bei Fortgeschrittenen können auch unterschiedliche Bälle genutzt werden, wie zum Beispiel Tennisbälle/Handbälle oder auch Tischtennisbälle.

Falls ihr das Spiel untereinander der Kids fördern möchtet, könnt ihr die Ritter ihn Sammler und Werfer unterteilen. Die Sammler dürfen nur die Bälle einsammeln und müssen zu einem Werfer passen. Diese Spieler dürfen dann einen Ball in die Burg hineinwerfen. Dadurch werden erste kooperative Ansätze des Handballspiels geschaffen.

Ihr könnt auch 2 Burgen gleichzeitig aufbauen und die Teams gleichzeitig gegeneinander spielen lassen. Zusätzlich können die wandnahen Bänke durch Handballtore ausgetauscht werden.

Von Finn Wäsch